Mein Theaterstück “Brausepulver” beim Wettbewerb “Auf ein Wort”

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Plakat des Stückwettbewerbs "Auf ein Wort" des Theaters an der RottDas Theater an der Rott hat 2018 erstmalig den Stückewettbewerb “Auf ein Wort” stattfinden lassen. Vier von einer Jury ausgewählte Theatertexte wurden am 28. April 2018 ausschnitthaft in szenischen Lesungen vorgeführt, darunter auch mein Stück “Brausepulver”. Das Publikum konnte danach per Stimmzettel abstimmen, welcher Text in der nächsten Spielzeit am Theater an der Rott uraufgeführt wird. Die Abstimmung gewann “In Evas dunklen Gärten” von Christina Calvo.

Jedes der vier ausgewählten Theaterstücke wurde von einem Jury-Mitglied präsentiert. Die Laudatio auf meinen text hielt Wolfgang Aigner, der ehemalige Programmchef von Bayern 2.

Hier ein Auszug:
“Mit feiner Beobachtungsgabe und ebenso authentischer wie bisweilen sogar ausgesprochen poetischer Sprache legt uns der Autor die Schicksale zweier Menschen regelrecht ans Herz – Schicksale, die man so schnell nicht vergisst, und an die man sich immer dann erinnern wird, wenn man selbst Gefahr läuft, allzu schnell Menschen zu verachten und zu verurteilen, nur weil sie nicht der vermeintlichen Norm entsprechen, weil sie – sagen wir mal – eine andere Hautfarbe haben, oder weil sie – wie hier – schwul oder lesbisch sind.”

Stipendiaten-Aufenthalt im Künstlerhaus Lukas (Teil 1)

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Die Leitung des Künstlerhauses Lukas war so freundlich mir zu gestatten meinen Stipendienaufenthalt in zwei Teile zu trennen, damit sich der Aufenthalt besser mit meinen familiären Verpflichtungen verbinden lässt. So werde ich im Februar und im Mai 2018 jeweils zwei Wochen im Künstlerhaus verbringen. Den ersten Teil meines Aufenthaltes im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop habe ich angetreten, dort den vereisten Ostseestrand, die Wellen und unglaubliche Ruhe in diesem charmanten und geschichtsträchtigen Haus genossen, die besten Zutaten für eine ziemlich produktive Schreibphase. Nun geht es in den Endspurt für mein Romanprojekt – Spannend!

Abschlusslesung der Kölner Schmiede am 14.1.2018

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Im Sommer 2017 wurde ich mit einem Auszug aus meinem aktuellen Romanprojekt “Toboggan” gemeinsam mit fünf anderen Autor*innen zur Kölner Schmiede eingeladen, einer Schreibwerkstatt, die an drei intensiven Arbeitswochenenden im Herbst 2017 im Literaturhaus Köln stattfand. Wir haben gemeinsam diskutiert und an unseren Projekten gearbeitet und dabei sind spannende Texte entstanden. Am 14. Januar 2018 fand dann unsere Abschlusslesung im Literaturhaus Köln statt.

Aus der Ankündigung unserer Abschlusslesung:

“Der erste ist immer der schwerste. Deshalb fördert die Kölner Schmiede begeisternde Debüts. Ein halbes Jahr flossen in der Romanwerkstatt Schweiß und Tränen. Nun lädt sie zur Präsentation: Jan-Okke Baumbach sticht in “EmsDollart” mit einer verhängnisvollen Dreiecksgeschichte in See. Berit Glanz verknüpft in “Toboggan” ein Künstlerinnenschicksal mit einer Start-up-Biographie. Demian Lienhard schlittert mit “Solange warten die Namen” in Zürichs Sucht- und Drogenszene. Paula Schweers pirscht in “PARIA” Geschwistern in bayerischer Provinz und russischer Metropole hinterher. Dana von Suffrin verfugt in “Otto” die Prahlereien einer Vaterfigur zu einer jüdisch-kosmopolitischen Biographie. Und Armin Wühle stürzt sich mit “Die Mauer” in einen dystopischen Thriller und montiert ein Land an den Kontinent. Die Leiter, Dorian Steinhoff und Tilman Strasser, fragen nach hitzigen Gesprächen, kühlen Stilanalysen und dieser verflucht kniffligen Arbeit am ersten großen Projekt.”

Die Kölner Schmiede wurde von der Kunststiftung NRW und dem Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW unterstützt – Herzlichen Dank dafür!

Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2017

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Am 4. November 2017 habe ich mit einem Auszug aus meinem Romanprojekt “Toboggan” den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2017 gewonnen, der von einer dreiköpfigen Fachjury vergeben wird. 2017 bestand in diese Jury aus Prof. Dr. Moritz Baßler, Anke Jahns und Bert Papenfuß (Mehr Informationen zur Jury gibt es hier). Außerdem habe ich den mit 1000€ dotierten ersten Preis des Publikums gewonnen, der in einer geheimen Abstimmung des Publikums nach Lesung der Finalist*innen ermittelt wird. Das Publikum bestand an diesem Abend in der Aula der Universität Greifswald aus über einhundert Gästen. Ich habe mich riesig über die beiden Preise gefreut und natürlich über diese tolle Begründung der Jury für die Preisvergabe:

“[Ein Text]der vor Gegenwärtigkeit sprüht, der weiß, daß es das Internet gibt, der Tinder, Indiepop und Programmiersprache kennt und das Kauderwelsch des Marketing. Doch der Text macht es sich damit nicht einfach, er gleitet weder in Satire noch in schlichte Affirmation ab, sondern spricht die großen Fragen und Themen der Literatur in diesem Licht neu an: Liebe, Kindheit, Erinnerung und was wir mit der Zeit anfangen, die uns auf Erden gegeben wurde. Das ist eine Prosa, die sich nicht in eine Nische zurückzieht und stattdessen die Literatur intensiv an unsere Zeit ankoppelt.”

Ich freue mich sehr über den Preis, der einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas mit einem Stipendiengeld von 2.000 Euro, eine Lesereise durch die Literaturzentren Mecklenburg-Vorpommerns sowie eine Publikation in der Anthologie des freiraum-verlags beinhaltet. Der Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern wird seit 2016 von fünf Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern verliehen. Beteiligt an dem Preis sind das Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop, das Literaturhaus Rostock, das Greifswalder Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus und der Greifswalder freiraum-verlag, die in Kooperation mit dem Literaturrat M-V e.V. den Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern veranstalten und vergeben.